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9. Mai 2018

Bernauer gedachten der Opfer des 2. Weltkrieges

Kranzniederlegung2Schreiten zusammen mit vielen Bernauern zum Ehrenmal für die Gefallenen der Roten Armee: die Vorsitzende der Stadtverordnetenversamlung Dr. Hildegard Bossmann (vorn, 2. v. l.), die stellvertretende Bernauer Bürgermeisterin Michaela Waigand (vorn, 2. v. r.) sowie die Stadtverordneten Dr. Dagmar Enkelmann (vorn, l.) und Dominik Rabe (r.). (Foto: Pressestelle/cf) (Bild: 1/3)

Mit bewegenden Worten oder einfach nur Schweigen, mit Blumen und Kränzen gedachten am 8. Mai mehr als 200 Bernauerinnen und Bernauer am Ehrenmal für die Gefallenen der Roten Armee an der Mühlenstraße und am gegenüberliegenden Deserteurdenkmal der Opfer des 2. Weltkrieges. Eingeladen dazu hatten das Netzwerk für Weltoffenheit, DIE LINKE, die Evangelische Jugendarbeit und der Jugendtreff Dosto.

„Der heutige Tag ist ein gutes Beispiel, unabhängig von unserer Weltanschauung und Religion, ob Jung ob Alt: Wir gemeinsam stehen für eine tolerante, bunte und gewaltfreie Welt. Diese Gemeinsamkeit, glaube ich, sind wir den hier ruhenden gefallenen sowjetischen Soldaten des 2. Weltkrieges schuldig. Das soll unsere Art des Gedenkens sein, unsere heutige Antwort auf ihr Opfer, ihr Leben“, so Thomas Sohn, Vorsitzender des Stadtverbandes die LINKE in seiner Rede.

Einen großen Kranz bei der Gedenkveranstaltung legte Alexander Schamschurin von der russischen Botschaft nieder. Herzlich dankte er den Bernauern, dass sie die gefallenen Sowjetsoldaten nicht vergessen und zum Gedenken gekommen sind.

Ein klares Plädoyer für Frieden und Abrüstung war die Kranzniederlegung vorm Deserteurdenkmal. Neben aufrüttelnden Worten vom Team um Eva Maria Rebs erklang das Lied „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht!“ von Reinhard Mey. Nach einem vom Jugendclub Dosto organisierten Friedensessen fand eine Diskussionsveranstaltung über die aktuelle Lage in Syrien statt.

 
 
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