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30. März 2011

Bernau blüht auf

Bernau blüht auf
Bernau blüht auf

„Endlich ist der Frühling da“, freut sich Bernaus Stadtgärtnerin Dunja Marx. Die Aufträge zum Pflanzen von Frühblühern hat sie längst ausgelöst und mittlerweile sind auch schon viele im Boden. Rot, gelb, blau und orange leuchten etwa 1500 Stiefmütterchen und ungezählte Krokusse in der Innenstadt. Blickfang sind dort auch die Pflanzschalen mit Hornveilchen, Tulpen, Anemonen und Hyazinthen.

„Gräser, Sträucher und Staudenmischpflanzungen aus Schafgarbe, Chrysanthemen, Mädchenauge, Wolfsmilch, Kokardenblume, Sonnenbraut, Taglilien und Mohn wurden vom Fachamt ausgewählt und werden nach entsprechenden Vorgaben durch Gärtnereien in die Baumscheiben in der Brauerstraße gesetzt“, informiert Dunja Marx. Bewährt habe sich, dass diese im vergangenen Jahr als trockene Pflanzstandorte mit standorttypischer Vegetation angelegt wurden. Die Umgestaltung habe auch bei den Bürgern eine hohe Akzeptanz gefunden, was sich darin zeige, dass die Vermüllung der Baumscheiben deutlich zurückgegangen sei.

Vielerorts blüht und grünt es im Stadtgebiet von Bernau und in den Ortsteilen, vor allem in den Park- und Wallanlagen, an Straßenkreuzungen und auf Dorfangern. Bereits im letzten Herbst hat das Bauamt, zu dem auch das Sachgebiet Grün gehört, alles veranlasst, damit der Frühling in Bernau herrlich blumig wird. So wurden etwa 3000 Hyazinthen und Tulpen, 350 Kilogramm Narzissen, 8.000 Krokusse, 500 Stück Riesen-Lauch, 1000 Anemonen, 2000 Blausterne und 30 Steppenkerzen als Zwiebeln gesteckt.

Rosig geht es wieder in der Weinbergstraße zu. Mehr als 100 Exemplare der Königin der Blumen sollen die Pflanzungen dort ergänzen. An der Klementstraße, Ecke Stadtmauerweg wird als Ersatz für eine im Vorjahr gefällte Linde in Kürze eine Kupferfelsenbirne gepflanzt. Alles in allem gibt die Stadt Bernau in diesem Jahr etwa 15.000 Euro für Neupflanzungen aus. Hinzu kommen Anpflanzungen im Zusammenhang mit Straßenbauvorhaben.

Nun ist das Pflanzen das eine, die Pflege des Grüns das andere. Für das Wässern von Bäumen, Sträuchern und Blumen sind im städtischen Haushalt 20.000 Euro eingeplant. Bürgermeister Hubert Handke bittet die Bernauerinnen und Bernauer, speziell bei längerer Trockenheit das Grün vor ihrer Haus- oder ihrer Ladentür zu gießen. „Insbesondere Jungbäume gehen ein, wenn sie mehrere Tage nicht gegossen werden.“ Wer eine Patenschaft über einen neu gepflanzten Baum übernehmen möchte, wird gebeten, sich unter Telefon 365-353 mit der Stadtverwaltung in Verbindung zu setzen. Baumpate zu sein heißt vor allem, die Entwicklung des Baumes im Blick zu haben und das Bauamt zu informieren, wenn es dem Baum nicht gut geht.


Erhard und René Schlestein von der Gärtnerei Schlestein  setzen Anemonen, Stiefmütterchen, Hyazinthen und Tulpen in die Pflanzkübel, so dass diese zu einer wahren Augenweide werden  
Foto: Pressestelle Stadt Bernau bei Berlin

 
 
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