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20. November 2019

Bald wird im Gutshof Börnicke Bier gebraut

Braugenossen_FlaggeDie Braugenossen zeigten am Freitag Flagge (Foto: Pressestelle/nk) (Bild: 1/3)

Die Erste Bernauer Braugenossenschaft hatte am 15. November 2019 ihre Mitglieder zu Versammlung im Speicher des Gutshofes Börnicke eingeladen. Der Andrang war groß, mehr als 120 Mitglieder und Gäste kamen und informierten sich zum Stand Errichtung der Brauanlage.

Bürgermeister André Stahl begrüßte die Braugenossen und informierte zum Stand der Baumaßnahme. In seiner Eröffnungsrede ging er kurz auf die Geschichte des Gutshofes ein, der aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt, im klassizistischen Stil erscheint und zu den Denkmalen des Ortsteils gehört. „Die Stadt Bernau hat den Gutshof im Jahr 2002 in städtisches Eigentum mit der Eingliederung Börnickes als Ortsteil übernommen. Von der Idee der Restauration der alten Schnapsbrennerei zur Brauerei gab es für uns alle etliche Hürden zu meistern. Zurzeit liegen die Bauarbeiten, auch Dank der Koordination von Frau Üffing aus dem Bauamt im Plan“, so der Bürgermeister.

Mit Erwerb des historischen Geländes stand für die Verwaltung schnell das Ziel fest, den Gutshof zu sichern und die alte Bausubstanz zu erhalten. „Erste Anläufe scheiterten leider, mit den Braugenossen als neue Nutzer konnten wir Ende 2017 einen neuen Anlauf starten“, so André Stahl. Im Keller des Gutshofes entsteht eine Brauanlage zur Herstellung und Lagerung von Bier. Im Inneren und auf der Terrasse wird es einen kleinen gastronomischen Bereich geben. Im direkten Umfeld entstehen Parkplätze und insgesamt werden Schäden am Gebäude und an der Gebäudehülle denkmalgerecht saniert.

In der Brennerei wurde der Estrich im zukünftigen Sudhaus entfernt und rückgebaut, weil die Behälter zur Herstellung des Bieres zu schwer für den vorhandenen Estrich sein würden. Alle Wände des Sudhauses werden mit Wandfliesen belegt und die Bodenfliesen im Sudhaus werden mit einer erhöhten Rutschfestigkeit ausgebildet. Weiterhin wird eine neue Stahltreppe im Einbringschacht eingebaut, die historische Treppe im Vorraum wird repariert und überarbeitet. Zusätzlich werden Duschen für die Personalräume im Obergeschoss eingebaut.

Im gesamten Speicherkeller fand ein Bodenaushub statt, um eine neue Bodenplatte für die Lasten der Lagerbehälter zu bauen. Die Außenwände wurden abgedichtet und die hofseitige Außenfassade wurde saniert. Die bauzeitlichen Steine waren zu marode, versalzen und fugenlos. Alle Wände werden mit Wandfliesen belegt, der Fußboden mit Epoxidharz und in den Hof nach außen werden Fluchtwege gebaut. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für Frühjahr 2020 vorgesehen, dann kann das Bier hier gebraut werden, so der Bürgermeister.

 
 
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