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Sommer im Stadtpark
 
16. September 2013

An Bernaus größtem Kita-Standort gibt es Grund zum Feiern

Kita_FrSp_Viele_ElternReger Betrieb bei der offiziellen Eröffnung der Außenanlagen nach dem Umbau. (Foto: Pressestelle Bernau) (Bild: 1/7)

Es war Freitag, der 13., doch am Baikalplatz war Feierstimmung. Das neue Gebäude der „Friedenstaler Spatzen“ und die neuen Außenanlagen für diese und die benachbarte Integrationskita der AWO, „Rappelkiste“, wurden offiziell eröffnet.

Bunt geschmückt präsentierten sich die beiden Kitas, Luftballons in allen Farben und eine spürbare Vorfreude hingen in der Luft. Ein Konditor hatte eine Torte gebacken, auf der die neuen Außenanlagen in Zuckerguss nachgebildet waren. Viele Eltern fanden sich nach und nach ein, um bei der feierlichen Eröffnung dabei zu sein.

Pünktlich um 15 Uhr startete die Leiterin der Kita „Friedenstaler Spatzen“, Carola Komorowski, die Eröffnungsfeier mit einer kleinen Begrüßung. Darin dankte sie den beteiligten Baufirmen für ihre Arbeit und Geduld, aber auch der Stadt für die Investitionen in Höhe von 4,3 Millionen Euro und ganz besonders dem Bauamt, das die insgesamt 52 Firmen über einen Zeitraum von insgesamt dreieinhalb Jahren koordinierte.

Eine zusätzliche Herausforderung war das Bauen bei laufendem Betrieb. Genau diesen Umstand hob Dezernentin Michaela Waigand in ihrer Rede hervor, dankte allen Bauleuten für ihre Geduld und ihre Nachsicht in den letzten Jahren und freute sich über die großzügigen Räumlichkeiten und das ansprechende Ambiente der Kindertagesstätte. Kurz skizzierte sie das Vorgehen bei diesem Bauvorhaben. Das Projekt war in vier Abschnitte eingeteilt worden: Erweiterung bei den „Friedenstaler Spatzen“, energetische Sanierung, Innensanierung und die Um- und Neugestaltung der Außenanlagen bei beiden Kitas. „Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Für die beiden Einrichtungen ist dieser Freitag, der 13., ein Glückstag“ resümierte Michaela Waigand. Sie war jedoch nicht mit leeren Händen gekommen. Etliche Dreiräder und Laufräder hatte die Stadt zur Eröffnung spendiert und nachdem sie das Lied „Unter’m Dach, juchhe“ schwungvoll zum Besten gegeben hatten, probierten die Kinder die Geschenke auf dem Fahrrad-Übungsplatz gleich aus.

Der Neubau und die neu gestalteten Außenanlagen sind beeindruckend. Drinnen konnten mit dem Erweiterungsbau vier zusätzliche Gruppenräume sowie ein Sport- und Mehrzweckraum geschaffen werden. Dazu gab es eine neue Küche für die „Friedenstaler Spatzen“ und auch für die „Rappelkiste“. Draußen dominiert die Vielfalt: Den kleineren „Spatzen“ stehen verschiedene kleine Hütten, Rutschen und Sandkästen zur Verfügung. Die größeren „Spatzen“ können auf einem kleinen Fußballplatz, auf einer Hüpfburg, an den Schaukeln, auf einem kleinen Fahrrad-Übungsplatz, in einer künstlichen Höhle oder einem Holzhäuschen inmitten einer Fichtengruppe spielen. Höhle und Hexenhaus nehmen Bezug auf die russischen Namen der umgebenden Straßen und sind daher als Bärenhöhle beziehungsweise als Haus der Märchenhexe „Baba Jaga“ gestaltet.

In der Einrichtung „Friedenstaler Spatzen“ ist nun Platz für 215 Kinder. Zusammen mit den 116 Plätzen der benachbarten Integrationskita der AWO „Rappelkiste“ können am Baikalplatz insgesamt 331 Kinder betreut werden – so viele wie an keinem anderen Kita-Standort in Bernau.

 
 
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