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29. Oktober 2018

8. November: Netzwerk lädt zum Gedenken an die Reichspogromnacht

Gedenken Reichspogromnacht1939 entstand das letzte Foto der Bernauer Familie Schuster, der die Stolpersteine in der Bürgermeisterstraße gewidmet sind. Die Eltern sowie drei ihrer fünf Kinder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Nur die beiden jüngsten konnten in Schweden überleben (Foto: privat).

Für den 8. November, 18.30 Uhr lädt das Bernauer Netzwerk für Weltoffenheit wieder zu einer Gedenkveranstaltung ein. Anlass sind der Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938 und die Verbrechen an jüdischen Menschen.

Da der Gedenktag in diesem Jahr auf einen Freitag fällt, an dem nach der jüdischen Tradition mit Sonnenuntergang der Shabbat beginnt, der ein Tag der Ruhe und der Freude sein soll, wurde die Veranstaltung auf den Vorabend gelegt.

Neben Texten zum Nachdenken und jüdischen Liedern auf dem Marktplatz, gehört auch das Kerzenaufstellen an den Stolpersteinen in der Bürgermeisterstraße traditionell zum Gedenken. Im Anschluss daran findet in der dortigen Galerie Bernau eine szenische Lesung statt.
Gelesen wird aus „Die Ermittlung“ von Peter Weiss von 1965. Grundlage für das Stück war der Auschwitzprozess gegen das Wachpersonal des Konzentrationslagers, der in Frankfurt zwischen Dezember 1963 und August 1965 stattfand. Im Zentrum des Textes stehen authentische Aussagen von Zeugen und Angeklagten.

Netzwerk für Weltoffenheit

 
 
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