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4. Februar 2019

7. Februar: Vortrag über die Erweiterungsbauten der Bundesschule Bernau

Am Donnerstag, dem 7. Februar lädt das Kulturamt und die Galerie Bernau um 19 Uhr zum Vortrag „Die Erweiterungsbauten der Bundesschule in Bernau als ein Schlüsselprojekt der frühen Nachkriegsmoderne“ in den Kunstraum Innenstadt, Alte Goethestraße 3 ein. Der Eintritt ist frei.

Der Architektur- und Kunsthistoriker Dr. Andreas Butter thematisiert in seinem Vortrag die Erweiterungsbauten, die von Georg Waterstradt und anderen Architekten zwischen 1948 und 1953 an der Bundesschule Bernau vorgenommen wurden. Dabei geht er auf die Architekturtendenzen der Zeit vor der Etablierung der „Nationalen Traditionen“ ein, als die Ideen des Neuen Bauens der zwanziger Jahre für einen Neuanfang aktualisiert wurden. Sie prägten eine ganze Reihe Zeugnisse des Wiederaufbaus, von denen die meisten heute vergessen sind. Die Bundesschule in Bernau mit ihren Bezügen zu den Reformansätzen im Bildungswesen steht dabei in seiner räumlichen Ausformung für Konzepte gemeinschaftlichen Lernens, Arbeitens und Wohnens in naturnaher Umgebung. „Ihre Baugeschichte verweist zudem auf den Versuch, die Person und das Werk Hannes Meyers für einen sozialistischen Ansatz in der Architektur dienstbar zu machen, was den Bau Anfang der fünfziger Jahre besonders angreifbar machte“, sagen die Kuratorinnen Julia Herfurth und Natalie Obert.

Volksbedarf statt Luxusbedarf – Bernau und sein Bauhaus
Der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund (ADGB) beauftragte 1928 die Architekten Hannes Meyer und Hans Wittwer mit dem Bau einer Gewerkschaftsschule. Der Gebäudekomplex gilt als Musterbeispiel moderner Baukultur. Architektur- und Kunsthistoriker werden in einer fünfteiligen Vortragsreihe die wechselvolle Geschichte des Bernauer Bauhaus-Ensembles beleuchten. Sie ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung „Volksbedarf statt Luxusbedarf – Bernau und sein Bauhaus“ die vom 16. Februar bis 5. April 2019 in der Galerie Bernau zu sehen sein wird und ein Gemeinschaftsprojekt des Kulturamtes der Stadt Bernau und der Galerie Bernau ist. Die Vorträge finden wechselseitig im Kunstraum Innenstadt und in der Galerie Bernau statt.

Das gesamte Programm zum Jubiläumsjahr „500 – 100 – Von der Bauhütte zum Bauhaus“ ist unter www.geschichte-trifft-moderne.de abrufbar.

KONTAKT
Kulturamt Stadt Bernau bei Berlin
Tel. (03338) 365-311; E-Mail: kulturamt@bernau-bei-berlin.de

Kunstraum Innenstadt
Alte Goethestraße 3
Tel. (03338) 70 687 56

Öffnungszeiten
Donnerstag 10–18 Uhr; Samstag 10–16 Uhr; feiertags geschlossen
Ausstellungsbesuche durch Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung

 
 
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