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22. Dezember 2016

775 000 Euro für Städtebauförderung in Bernau

12_2016_Übergabe-Fördermittel-StädtebauförderungBauministerin Kathrin Schneider übergibt den Fördermittelbescheid an Bürgermeister André Stahl (Foto: Pressestelle Stadt Bernau bei Berlin/fb) (Bild: 1/2)

Station in Bernau machte kurz vor Weihnachten Brandenburgs Bauministerin Kathrin Schneider. Und sie kam nicht mit leeren Händen. An Bürgermeister André Stahl übergab sie einen Zuwendungsbescheid zur Städtebauförderung. Immerhin 775.000 Euro erhält die Stadt aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“. Bezweckt wird damit die weitere Stärkung der Innenstadt.

„Etwa 21 Millionen Euro hat Bernau seit Anfang der 90er Jahre für Städtebauförderung erhalten“, so die Ministerin. Doch die Stadt wachse, daher müsse weiter in die Infrastruktur investiert werden.

Der größte Teil der jetzt bewilligten Mittel steht für die Förderung des Neuen Rathauses zur Verfügung. Das damit bisher für dieses Projekt verfügbare Fördervolumen liegt bei etwa 3 Millionen Euro.

Zugute kommen soll das Geld aus dem neuen Förderprogramm auch den Einzeldenkmalen Brauerstraße 20 (ehemals Gasthaus „Zum goldenen Löwen“), Kirchplatz 6, dem Kantorhaus und der Johanna-Schule sowie dem Ausbau der Ladestraße.

6,38 Millionen Euro Förderdarlehen für Wobau

Nach dem Gespräch im Rathaus wurde die Ministerin schon bei der Wobau erwartet. Mitgebracht hatte sie einen unterschriftsreifen Fördervertrag zwischen der städtischen Gesellschaft und der Investitionsbank des Landes Brandenburg, denn natürlich spielt in einer wachsenden Stadt auch der Wohnungsbau eine große Rolle. Frau Schneider betonte, dass es für Menschen aus allen Einkommensschichten möglich sein müsse, eine passende Wohnung zu finden. Daher unterstütze das Land auch den sozialen Wohnungsbau.

Das Förderdarlehen des Landes hat die Wobau für ihr Neubauvorhaben auf dem Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft an der Ecke Schönower Chaussee und Straße im Blumenhag erhalten. Dort werden zwei Blöcke mit insgesamt 53 Wohnungen gebaut. Die Erschließungsarbeiten sind schon erfolgt, im Januar soll der Rohbau in Angriff genommen werden. Mitte 2018 sollen die Wohnungen dann fertig sein.

Wie die Wobau informiert, summieren sich die Gesamtkosten für das Bauvorhaben auf 8,8 Millionen Euro. Davon werden 6,38 Millionen Euro über das Förderdarlehen des Landes Brandenburg finanziert. 20 Wohnungen werden als sogenannte Sozialwohnungen errichtet. Das Vergaberecht dafür liegt bei der Stadt. Die Wohnungen sind somit beleggebunden. Preisgebunden sind die Wohnungen bei 5,50 Euro je Quadratmeter. Weitere 20 Wohnungen werden an Personen vergeben, die die Kriterien für einen Wohnberechtigungsschein leicht überschreiten. Hier wird die Miete maximal 7 Euro je Quadratmeter betragen. Die restlichen Wohnungen können durch die WOBAU frei vergeben werden.

„Die Wobau ist der Garantieanker, dass wir bezahlbare Wohnungen in Bernau haben. Gewinnmaximierung ist nicht Aufgabe dieser Gesellschaft“, so Bürgermeister André Stahl.

 

 
 
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