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4. Juni 2009

650.000 Euro EU-Fördermittel für Rehberge

Rehberge
 4. Juni 2009 

Einen Fördermittel-Bescheid in Höhe von 650.485 Euro erhielt die Stadt Bernau bei Berlin am Mittwoch von der Investitionsbank des Landes Brandenburg. Verwendet wird das EU- Geld für den Bau der Gottlieb-Daimler-Straße auf dem verkehrsgünstig gelegenen Gewerbegebiet Rehberge. Damit ist auch die Finanzierung der letzten dort noch zu bauenden Straße gesichert. Immerhin werden 80 Prozent der Kosten von der Europäischen Union übernommen. Den Fördermittelantrag hatte die Stadt zusammen mit der städtischen STAB Grundstücksentwicklungsgesellschaft Ende März gestellt.  

„Unsere Stadt hat in den letzten Jahren durchaus von den Geldern der Europäischen Union profitiert. So wurde die Umwandlung der ehemaligen GUS-Kaserne an der Schönower Chaussee in das moderne Gewerbegebiet in Bernau-Rehberge großzügig gefördert“, informiert Bürgermeister Hubert Handke. Schon zu Beginn der Arbeiten im Jahre 1996 erhielt die Stadt mehr als 2.765.400 Euro aus dem Konver-II-Programm. Damit wurden im Wesentlichen der Abriss, die Dekontamination und  die Erschließung der Flächen auf dem ersten Bauabschnitt realisiert. Die Arbeiten im 3. Bauabschnitt wurden vor zehn Jahren mit 3.083.678 Euro gefördert.  

„Mit diesen Geldern erreichten wir etwa den heutigen Stand in der Erschließung“, teilt Rudolf Bruch von dem mit dem Projektmanagement beauftragten Ingenieurbüro Bauregie GmbH mit. „Auf dieser ehemaligen Militärfläche hatten wir nur für Abbruch und Dekontamination Kosten von etwa 27 Euro/m². Ohne Fördergelder der Europäischen Union hätten wir dieses bisher zu 62 Prozent vermarktete Gewerbegebiet nicht entwickeln können. Davon profitiert nicht nur die Wirtschaft durch das Angebot von günstigen Gewerbeflächen, auch die zwei Sportplätze auf Rehberge konnten damit gebaut werden.“ Auf Letzteren spielen etwa 500 junge Kicker vom FSV Bernau regelmäßig Fußball. Auch der speziell von Jugendlichen gut angenommene McDonald’s auf Rehberge würde dort ohne die EU-Fördermittel nicht stehen. 

„Dank dieser Förderung ist uns die EU näher als manch einer vermutet“, so Bürgermeister Hubert Handke. Der größte Vorteil der Europäischen Union sei jedoch, dass der Frieden in Europa dadurch sicherer geworden ist. „Wie in Bernau werden auch anderswo einstige Militärstützpunkte einer zivilen Nutzung zugeführt.“ Insofern hofft Handke, dass viele Bernauer am Sonntag bei der Wahl zum Europäischen Parlament von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.  

Bildtext: Bürgermeister Hubert Handke (links) und Rudolf Bruch von der Bauregie GmbH mit den Bauplänen für die neue Straße

 
 
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